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Wir sind von der Vitalität der Hybridhunderassen überzeugt und verfolgen mit unserer kleinen Hobbyzucht das Ziel den idealen Familienhund zu züchten. Mit maximal 2 Würfen pro Jahr möchten wir auch anderen Menschen das Zusammenleben mit einem Doodle ermöglichen. Unsere Hunde sind echte Familienhunde und jeder Wurf wird individuell und sorgfältig von uns geplant.

LILLY:  

Lilly schlummert in der Bellhaus-HängematteLilly schlummert in der Bellhaus-Hängematte

Liebes Bellhaus,

ein Erfahrungsbericht über Bernedoodle, was für eine schöne Aufgabe

 

Im Frühjahr 2017 stand fest, wir möchten einen Hund. Unser Sohn Paul und ich wollten dies schon länger, meinen Mann Andreas und Maxi, unseren Großen, mussten wir erst überzeugen. Für Paul gab es nur eine Rasse - Berner Sennen Hunde. Ich finde sie auch toll, aber die vielen Haare und der Verdacht einer Hundeallergie schreckten mich ab. So habe ich mich im Internet einfach mal auf die Suche nach passenden  Mischungen gemacht , und bin auf Bernedoodle und das Bellhaus gestoßen. Mit Marion begann ein netter Mail-Kontakt, sie teilte mir zwar mit, dass ihre Hündin gerade trächtig sei, aber wir auf Warteplatz 30 wären.

 

Lilly ca. 6 Wochen altLilly ca. 6 Wochen alt

Ups 30, das war ja eine Hausnummer, aber egal, wir wollten auf den Warteplatz. Am 4, Juli wurden die Bernedoodle geboren, per whats app fieberten wir den ganzen Tag mit und verfolgten die Ankunft der 10 supersüßen Hundis. Ich hielt es keinen Tag mehr länger aus, musste jetzt wissen bekommen wir einen dieser süßen Mäuse  oder nicht. Dann die tolle Nachricht, ja einer ist für uns. Es gab 9 Weibchen und 1 Rüden, der Rüde war schon vergeben, aber ich wollte sowieso ein Weibchen, habe ja schon 3 Männer im Haus.Was für eine Freude. Marion berichtete fleißig , schickte Fotos von den Welpen in allen Stadien. Im August fuhren wir dann nach Stadtlohn und suchten uns unseren Bernedoodle aus.

 

Lilly wird abgeholt :)))Lilly wird abgeholt :)))

Lilly mit ihren beiden weißen Hinterpfötchen wurde unser Favorit. Am 2. September konnten wir unsere Lilly abholen. Ihre 1. Autofahrt ( wir mussten 350 km fahren )war problemlos. Unterwegs machten wir eine kurze Pause am Waldrand und dieses kleine Hundebaby hatte sofort begriffen, wieviel Personen mit ihr unterwegs waren. Paul und Andreas wollten mit ihr ein Stück spazieren gehen, sie wartete bis ich auch mitkam. So ist es bis heute. Sie schaut immer ob alle dabei sind und wartet an der Haustür, wenn noch ein Familienmitglied fehlt.

Zuhause angekommen lernte sie ein bisschen ihre neue Umgebung kennen. Es gab kein fiepen, kein jammnern. Paul übernachtet in der 1. Nacht mit ihr im Wohnzimmer, ich übernahm dann die nächsten Nächte. Sie sollte das Gefühl bekommen nicht alleine zu sein. Das hat wunderbar funktioniert. Ab Donnerstag schlief sie dann in der Box. Anfangs wollte sie nicht hinein, aber nach Rücksprache mit Marion, wie wir es am besten händeln gab es 15 Minuten jammern und dann war es gut.

Lilly am Wasser ;)Lilly am Wasser ;)In den nächsten drei Wochen hatte ich meine Arbeitszeiten so gelegt, dass Lilly nie alleine bleiben musste. Ich ging aber immer mal in den Keller oder ins Obergeschoss, mal nach draußen etc . Sie wusste immer Frauchen kommt gleich wieder.

Heute bleibt sie auch für 3-4 Stunden allein, aber meistens habe ich Sie dabei.

Wir gingen Samstag und Sonntag zum Welpenspiel , dass war auch ein großer Spaß.

Bei 1. Mal war sie noch sehr schüchtern, aber bereits beim 2.Besuch machte sie toll mit. Nach dem Motto, hallo ich war schon mal da, ich kenn mich hier aus.

 

Lilly tobt gerne mit anderen Hunden...Lilly tobt gerne mit anderen Hunden...... auch am Strand;)... auch am Strand;)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lilly versteht sich sehr gut mit anderen Hunden, Wir haben sie sehr früh im Wald ohne Leine laufen lassen. Kommen uns andere Hunde entgegen . fragen wir ab ob anleinen oder nicht. Natürlich wurde sie auch schon mal angeknurrt, aber das muss sie ja auch lernen. So hat sie von Anfang an viele Hundekontakte.

Im Oktober haben wir uns dann in Worms mit ihrem Bruder Parker im Park getroffen. Das war ein sehr schöner Nachmittag.

Überall werden wir gefragt, was ist das denn für eine Rasse, sie ist ja so hübsch.

Lilly ist einfach ein Sonnenschein. Sie hat im Nu die Herzen der ganzen Familie incl. Omas und Opa etc. erobert.

Ab Ende Oktober ging es dann zur Hundeschule. Lilly ist ein schlaues Mädchen. Abrufen, Sitz und Platz lernt sie sehr schnell, dann ging es zur Leinenführung. Oh Gott, wie schrecklich, das klappte gar nicht. Lag aber nicht am Hund, eher an Frauchen und Herrchen. Auch heute klappt es noch nicht perfekt, aber schon wesentlich besser. Frauchen versteht es langsam….

Lilly mag Schnee und Schlitten;)Lilly mag Schnee und Schlitten;)Lilly ist sehr gerne draußen, egal ob Regen oder Schnee, bei Sonnenschein sucht sie sich gerne ein schattiges Plätzchen. Ihr Fell haart kaum, aber alle 2-3 Monate geht’s zum Frisör. Könnte man auch selbst scheren, aber das traue ich mir noch nicht zu. Auch hier macht sie alles problemlos mit.

Bei unseren Spaziergängen begegnete uns auch schon das ein oder andere Reh, da wird dann fleißig hinterher gerannt, aber sie kommt schnell wieder zurück. Auch Vögel verfolgt sie sehr gerne.jagdtrieb hat sie bisher keinen.

Sie ist sehr ausgeglichen, gerne überall dabei und am liebsten mittendrin.

An Ostern war dann unser 1. Urlaub mit Lilly. Es ging nach Holland. Wir freuten uns alle sehr, ich glaube nur wegen Lilly sind beide Jungs mitgefahren.

Sechs Stunden Autofahren ( natürlich mit Pausen und Spaziergängen)waren gar kein Problem. Sie liegt brav in ihrer Box. Den Strand fand sie natürlich super und die vielen Hunde am Stand selbstverständlich auch.

Auch Kuscheln mag Lilly sehr!Auch Kuscheln mag Lilly sehr!Es gab natürlich auch Ausflüge in die Stadt, anfangs blieb immer einer mit Ihr vor dem Geschäft stehen, später nahmen wir sie mit rein und sie wartete geduldig bis wir fertig waren.

Wir sind sehr froh und glücklich, dass wir unsere Lilly haben. Mit dem Bellhaus haben wir auch tolle, liebevolle Züchter gefunden.

Lilly ist sehr verschmusst, mag Kinder, ist ein richtiger Familienhund . Wir möchten sie nicht mehr missen.

 Alles Liebe Conni

 

 

 

Bericht über Paula
- 9 Monate alt, Schulterhöhe ca. 60 cm, Brustumfang ca. 74 cm, Gewicht: ca. 25,5 kg

 Paula - noch im BellhausPaula - noch im Bellhaus

Schon lange wollten wir uns einen Hund anschaffen, was sich jedoch aufgrund meiner (Andrea) Hundehaarallergie schwierig bis nahezu unmöglich gestaltete. Letzten Sommer haben wir dann den Versuch gewagt und wollten es mit einem Doodle ausprobieren. Man liest und hört ja immer wieder, dass diese Mischungen sehr allergiefreundlich sein sollen. Ein Versuch konnte also nicht wirklich schaden. Und es wurde ein Erfolg! Mehr durch Zufall bin ich über die Internetseite des Bellhauses gestolpert, wo es zu dieser Zeit Bernedoodle-Welpen gab. Ein Telefonat mit Stefan, um einen Termin zu vereinbaren und dann ging auf einmal alles ganz schnell. Bei mehreren Besuchstagen blieben allergische Reaktionen auf die 10 Welpen völlig aus, so dass wir uns entschlossen, Paula in unsere Familie aufzunehmen. Nun stellt sie seit dem 5. September 2017 unser Leben jeden Tag aufs Neue auf den Kopf und bringt uns sehr viel Freude.

 

Als Welpe bzw. Junghund fordert Paula sehr viel Aufmerksamkeit. Wenn man sich zwischendurch einmal fünf Minuten Ruhe zum durchatmen ergaunern möchte, hat es sich bewährt, ihr einfach einen Pappkarton mit Zeitungspapier gespickt mit ein paar Leckerlies hinzustellen. Dieses Suchspiel wird nie langweilig. Paula ist allem Neuen gegenüber aufgeschlossen, hat ein freundliches Gemüt und lernt gerne - besonders gerne Quatsch...

 

Paula spielt gerne mit dem Ball;)Paula spielt gerne mit dem Ball;)Seit sie 9 Wochen alt ist, gehen wir regelmäßig zur Hundeschule, was besonders uns als Ersthundebesitzer gut tut, damit wir sie und ihre Handlungen besser verstehen können. Seit sie 4 1/2 Monate alt ist, bringen wir Paula einmal pro Woche tagsüber zu einer Hundetagesstätte. Dadurch lernte sie schnell, wie es auf "hündisch" läuft und Hundebegegnungen laufen generell problemlos ab. Sie spielt für ihr Leben gerne mit anderen Hunden und hat mit Groß und Klein ihren Spaß. Leider ist sie immer noch sehr überschwänglich und so müssen wir jeden Tag neu ran und die Themen "Leinenführigkeit" sowie "Nicht jeden vor lauter Aufregung anspringen" üben, üben und üben. Wir geben jedoch nicht auf, denn irgendwann wird sich der Schalter im Kopf schon umlegen. 

 

Mit dem Wetter haben wir zum Glück auch keine Probleme, so dass dem täglichen Spaziergang nichts im Wege steht. Neue Umgebungen werden mit großer Freude erkundet und davon gibt es hier am Niederrhein ja zu Hauf. Paula schnuffelt, was das Zeug hält, sodass wir nach der Grundausbildung wohl mit Fährtentraining oder Mantrailing weitermachen werden, um diese Eigenschaft weiter zu fördern. Ebenso haben wir angefangen, an Hunde-Social-Walks mit Hundetrainern teilzunehmen. Auf diesen hat Paula einerseits die Möglichkeit, mit Artgenossen ausgelassen rumzutollen und wir lernen andererseits, sie sinnvoll mit Suchspielen etc. zu beschäftigen.

Paula im Wasser (mit Freund Luka)Paula im Wasser (mit Freund Luka)

Paula am StrandPaula am Strand

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da sie jedoch auf den Spaziergängen alles wie ein Staubsauger in sich aufsaugt, steht ein Anti-Giftköder-Workshop an. Ein weiteres Problem-Thema, das wir angehen müssen, ist das Jagen. Bisher hat sie sich hierbei "lediglich" auf Vögel konzentriert, was aber wohl eher daran liegt, dass sie noch nicht wirklich auf Hasen, Rehe etc. in freier Wildbahn gestoßen ist. Es überkommt einen jedoch ein sehr mulmiges Gefühl, wenn sie von jetzt auf gleich durchstartet und alles und jeden vergisst. Irgendwann fällt ihr dann ein, dass ihre Menschen am Feldrand stehen und auf sie warten. Dann kommt sie strahlend zu uns zurück gelaufen; und es heißt freuen, was das Zeug hält, denn Schimpfen würde sie ja nicht wirklich verstehen. Ein Rückruf mit der Pfeife funktioniert gut, solange sich der Jagd-Schalter noch nicht umgelegt hat. Unsere Aufmerksamkeit beim Freilauf ist also permanent gefragt. 

 

Zwei Urlaube haben wir bisher zusammen verbracht. Wörthersee im Schnee sowie Holland über Ostern an der Nordsee. Beides völlig problemlos. In Holland war sie das erste Mal vier Tage am Stück mit einem anderen Hund zusammen. Luka, ein fünf Jahre alter Golden Retriever. Die beiden hatten eine Menge Spaß zusammen - Urlaubsfotos anbei... In fremder Umgebung stellen wir regelmäßig fest, was wir im Welpenalter dann doch alles versäumt haben. Gittertreppen - als Beispiel - sind eine ganz große Herausforderung, die mit viel Geduld gemeistert werden muss. Aber bisher ist am Ende alles immer gut gegangen.

 Paula mit Freunden;)Paula mit Freunden;)

 

Wir barfen seit Anfang an. Paula bekommt eine Hälfte gewolftes Fleisch mit Gemüse, Kräutern, Öl etc. vermengt sowie eine Hälfte rohe Fleischstücke. Als Leckerlies geben wir ausschließlich Natursnacks. Wir haben es uns angewöhnt, auch die Pakete mit Hundefutter umzudrehen und uns die Inhaltsstoffe durchzulesen. Getreide jeglicher Art, Getreidenebenerzeugnisse, pflanzliche Nebenerzeugnisse und gar Zucker!!! werden generell zurück ins Regal geräumt. Nach einigen Recherchen haben wir uns entschieden, dass wir keine chemischen Wurmkuren verwenden, da diese nicht prophylaktisch wirken. Vielmehr geben wir regelmäßig Kokos - Flocken oder Öl -, Flohsamenschalen, Leinsamen, Kürbiskerne etc. zum Futter. Dies wirkt sich positiv auf die Darmflora aus und chemisch entwurmen werden wir bei akutem Bedarf. Bisher haben wir diesbezüglich keine Probleme. Womit wir jedoch zur Zeit ein Problem haben, ist, dass wir übers Futter diskutieren. Paula frisst derzeit schlecht bis hin zu auch einmal gar nicht. Nachdem wir ein gesundheitliches Problem ausschließen konnten, haben wir festgestellt, dass Paula zur Zeit eigentlich am liebsten nur frisches Fleisch möchte und auf das "olle" gewolfte Süppchen auch gerne verzichten könnte. Wir haben nun das Füttern umgestellt. Erst das Süppchen, dann das Fleisch. Wenn das Süppchen nicht gefällt, dann gibt es auch kein Fleisch. Es funktioniert!

 

Alles in allem sind wir jeden Tag glücklich, dass wir Paula für unser Leben gewinnen konnten und wollen sie - trotz aller Umstellungen - auf gar keinen Fall mehr missen. Mit Marion und Stefan haben wir zwei Menschen gefunden, die liebevoll sehr viel Zeit, Mühe und Arbeit in ihre Hobbyzucht stecken. Geduldig haben sie alle unsere Fragen beantwortet und auch nach Abgabe der Welpen stehen sie bei Bedarf mit Rat und Tat zur Seite. Wir sind mehr als froh, dass durch sie unser Traum vom Hund endlich wahr geworden ist. 

 

Lieben Gruß aus Willich, 

 

Joachim und Andrea