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Wir sind von der Vitalität der Hybridhunderassen überzeugt und verfolgen mit unserer kleinen Hobbyzucht das Ziel den idealen Familienhund zu züchten. Mit maximal 2 Würfen pro Jahr möchten wir auch anderen Menschen das Zusammenleben mit einem Doodle ermöglichen. Unsere Hunde sind echte Familienhunde und jeder Wurf wird individuell und sorgfältig von uns geplant.

Ein Welpe kommt ins Haus:

Hier haben wir noch einmal ein paar wichtige Dinge aufgelistet, die euch früher oder später interessieren werden. Es gibt massenhaft Informationen und Meinungen zu allen Themen rund um den Hund im Internet, bei Bekannten etc. Wir beschreiben hier lediglich unsere Meinung zu den Themen und teilen gerne unsere Erfahrungen mit euch. Hier und da gibt es auch einen Link zu einer Seite, die uns sehr gut gefällt. Letztlich ist es wichtig, das ihr selbst ein Bauchgefühl für euer Leben mit eurem Hund entwickelt und damit zu einer glücklichen Familie mit Hund werdet!

 

A wie Ausstattung:

Schon vor der Abholung könnt ihr euch darum kümmern, das der Hund alles hat, was er benötigt. Im Prinzip ist das gar nicht soooo viel:

Halsband, Leine, Spielzeug, Decke, Leckerli, etwas Welpenfutter und Kotbeutel bekommt ihr ja schon von uns. Dazu benötigt ihr noch Näpfe (1 x für Wasser, 1 x für Futter) und eventuell eine Hundebox (siehe unten!).

 

A wie Ankunft im neuen Zuhause:

Wenn ihr mit eurem Welpen Zuhause ankommt ist dieser in einer ganz besonderen Situation. Er hat sein bisheriges Zuhause verlassen müssen und leidet darunter. Im neuen Zuhause muss er nicht gleich die ganze Wohnung oder das ganze Haus erkunden. Das kann so einen kleinen Welpen schnell überfordern. Für den ersten Tag reicht es aus, wenn er einen oder zwei Räume kennenlernt. Er braucht einen sicheren Ort (eine Box oder ein Körbchen), etwas zu trinken und nach 1 – 2 Stunden auch etwas zu fressen. Sollte schon ein Hund im Haushalt vorhanden sein, ist es ratsam, die beiden auf neutralem Gebiet das erste Mal zusammenzuführen. Das klappt meistens viel besser, als wenn der Welpe plötzlich ins Revier des älteren Hundes eindringt. Nach einem kurzen Kennenlernen außerhalb der eigenen 4 Wände könnt ihr dann mit beiden gemeinsam nach Hause gehen.

 

B wie Box:

Wir empfehlen für die erste Zeit im neuen Zuhause eine Hundebox. Sie dient der Erziehung und hilft ganz gut dabei, dass der Welpe stubenrein wird (sein eigenes Nest will er nicht beschmutzen). Die Box sollte für den Welpen attraktiv gestaltet werden und nicht als Strafe genutzt werden sondern als Rückzugsort. Sie gibt dem Welpen Sicherheit. Hier ein Link zu einer Seite, die uns recht gut gefällt:

http://de.wikihow.com/Hundeerziehung-mittels-Hundebox

Die Auswahl der Größe ist gar nicht so einfach. Es kommt immer darauf an, wie lange die Box genutzt werden soll. Wollt ihr die Box dazu nutzen, dass der Welpe stubenrein wird und einen Rückzugsort hat? Dann werdet ihr sie nur in den ersten paar Wochen brauchen und könnt eine kleinere Box auswählen (bei einem Cockapoo ca. 60x40x40 und einem Irish/Bernedoodle ca. 70x50x50). Wenn ihr die Box auch darüber hinaus noch nutzen wollt, muss sie natürlich größer sein. Dann empfiehlt sich eine Größe von ca. 80x60x60 für den Cockapoo und min. 90x65x65 für einen Irish/Bernedoodle.

Da nicht alle Menschen und Hunde gut mit der Box zurecht kommen, würden wir empfehlen, erst einmal mit einer Welpenbox anzufangen und für den ausgewachsenen Hund noch mal eine größere Box anzuschaffen. Wenn ihr viel mit dem Auto unterwegs seid, empfiehlt sich eine Box, die auch in euer Auto passt;)

Bei vielen unserer Welpenkäufer hat die Box für Hund und Mensch viele Vorteile gebracht. Es gibt aber auch Menschen und Hunde, denen das überhaupt nicht behagt. Lasst euer Bauchgefühl darüber entscheiden!

 

B wie Beißhemmung:

Welpen haben keine Beißhemmung. Sie erkunden ihre Welt noch sehr mit ihrer Schnauze und beißen gerne überall hinein. Das ist überhaupt nicht böse gemeint, jedoch solltet ihr eurem Welpen von Anfang an beibringen, was er alles nicht anbeißen darf. Es gibt dafür verschiedene Methoden. Ganz besonders gerne knabbern Welpen auf uns herum, was anfangs noch ganz niedlich ist, später aber doll weh tun kann. Daher empfehlen wir bei jedem Biss des Welpen in irgendeinen Teil des Menschen laut und deutlich „AUA“ zu rufen. Viele Welpen lassen sich davon so beeindrucken, dass sie das dann lieber sein lassen. Wenn ihr eurem Welpen ein Belohnungsleckerli gebt, solltet ihr es zwischen Daumen und Zeigefinger festhalten und es dem Welpen erst dann geben, wenn er es ganz sanft nimmt. 
Diesen Artikel fanden wir richtig gut:

http://www.tierfreund.de/erlernen-der-beishemmung/

Da die Welpen noch sehr viele Dinge mit ihrem Mäulchen erkunden und gerne überall hinein beißen müsst ihr immer darauf achten, auf was er gerade herumkaut. Ihr könnt natürlich dem Welpen strikt und konsequent das Herumkauen auf jeglichen in der Natur gefunden Dingen verbieten. Jedoch muss das Kaubedürfnis des Welpen dann auf andere Art und Weise befriedigt werden. Dazu eignen sich natürlich getrocknete tierische Kauartikel (z. B. Rinderhaut) oder diverse Spielzeuge, die „kautauglich“ sind;))

Siehe auch:
https://www.welpenclub.com/gesundheit-und-pflege/vorsorge/achtung-giftig-diese-pflanzen-schaden-dem-welpen

 

D wie Durchfall:

Es kommt immer wieder vor, das Welpen in den ersten Wochen Durchfall bekommen. Das kann viele verschiedene Ursachen haben. Manchmal ist der Welpe einfach nur gestresst oder er hat etwas „schlechtes“ gefressen (siehe Beißhemmung) Schuld können aber auch Parasiten wie z. B. Kokzidien sein, die oft durch Kaninchen- oder Taubenkot übertragen werden. Sie führen zu Durchfall und müssen medikamentös behandelt werden. Ein breiiges Häufchen ist noch nicht unbedingt als Durchfall zu bezeichnen.

 Ob ihr zum Tierarzt geht oder nicht hängt davon ab, in welchem allgemeinen Zustand der Welpe ist. Ein Welpe der matt und krank erscheint sollte zum Tierarzt gebracht werden.

Hier ein Artikel, der sehr gut die möglichen Ursachen des Durchfalls beschreibt:

http://hunde-infos.blogspot.de/2011/04/welpe-hat-durchfall-ursachen-hausmittel.html

Auch die Hausmittelempfehlungen sind nicht schlecht, jedoch solltet ihr bei starkem oder länger anhaltendem Durchfall (länger als 24 Stunden) unbedingt einen Tierarzt aufsuchen, da der Welpe sonst schnell dehydriert und keine Nährstoffe mehr aufnehmen kann! Auch wenn der Welpe kränklich oder matt wirkt geht lieber mit ihm zum Tierarzt!

 

F wie Füttern:

Unsere Welpen werden zum Großteil mit Welpenfutter, welches mit warmen Wasser angerührt wird gefüttert. Da wir unsere großen Hunde barfen, bekommen auch die Welpen mit ca. 6 Wochen zum ersten Mal etwas Fleisch gefüttert. Sie lieben es! Wer Interesse daran hat seinen Hund ebenfalls zu barfen, kann sich gerne bei uns informieren und bekommt auch gerne 500 g tiefgefrorenes Fleisch und die dazu gehörige Menge Mix-It (ausgewogenes Ergänzungsfutter zum Frischfleisch) von uns mit. Hier ein Link über diese Art der Fütterung:

http://www.belcando.de/de/mix-it-die-all-one-erg%C3%A4nzung-zur-fleischf%C3%BCtterung

Wir finden diese Art der Fütterung sehr gut und können sie sehr empfehlen. Im Urlaub greifen wir dann auf ein gutes Trockenfutter gemischt mit etwas gutem Dosenfutter zurück. Das nehmen unsere Hunde prima an.

Natürlich kann man einen Hund auch mit gutem Trockenfutter gut ernähren.

Generell ist es wichtig den Welpen zu festen Zeiten zu füttern. 3 Mahlzeiten am Tag halten wir für ausreichend. Leckerlis zum Üben und für Zwischendurch dürfen sein, es sollten aber nicht zu viele sein (diese müssen in die Tagesration eingerechnet werden). Das Futter nach einigen Minuten wegstellen und erst bei der nächsten Mahlzeit wieder hinstellen.

 Größere Hunde wachsen etwas langsamer als kleinere Hunde. Während des Wachstums sollte die Regel „weniger ist mehr“ gelten. Der Welpe sollte schön schlank sein (die Rippen sollte man immer gut fühlen können). Übergewichtige Welpen bekommen später häufiger gesundheitliche Probleme.

http://www.tierer.uzh.ch/Aktuell/Weniger_ist_mehr.pdf

 

 F wie Fell:

Der Doodle hat ebenso wie der Pudel ein nachwachsendes, häufig nicht so stark oder weniger haarendes Haarkleid. Ihr müsst euch darauf einstellen, das das Fell regelmäßig gekürzt werden muss. Hierzu benötigt ihr eine Hundeschermaschine (z. B. eine Moser Profimaschine), ein paar Kämme und eine Hundeschere. Oder ihr geht regelmäßig zum Hundefrisör (Kosten ca. 20 – 40 Euro) Je länger ihr das Fell wachsen lasst, umso eher kann es zu Verfilzungen kommen. Diese könnt ihr natürlich durch mehrmals wöchentliches Kämmen verhindern, oder ihr schneidet die Verfilzungen regelmäßig heraus.

 

I wie Impfen:

4 Wochen nach der ersten Impfung, die der Welpe bei uns bekommt, müsst ihr euren Welpen ein weiteres Mal impfen lassen. Euer Tierarzt schreibt immer in den Impfausweis den nächsten Impftermin. Viele Tierärzte bieten auch an, einen per Brief an den nächsten Impftermin zu erinnern, das finde ich sehr hilfreich;)))

 

O wie Ohren:

Das besondere an den Ohren eines Pudels ist der Haarwuchs auch im inneren des Ohres. Das erbt natürlich auch der Doodle, zumindest zum Teil. Gelegentlich, spätestens bei jedem Friseurbesuch, solltet ihr diese Haare etwas auszupfen. Dazu nehmt ihr ein gewöhnliches Küchentuch und zupft mit diesem und eurem Daumen und Zeigefinger die Härchen aus. Das klappt sehr gut. Generell sollte das Ohr des Hundes immer gut belüftet sein. Regelmäßigen Gebrauch von Ohrreinigern (da gibt’s im Handel so einiges an Produkten) solltet ihr vermeiden. Diese Produkte reizen das Ohr oft noch mehr und sind daher eher schädlich als gut. Wenn der Hund sich auffällig häufig am Ohr kratzt, das Ohr rot oder verschmutzt ist, lieber zum Tierarzt gehen und das kontrollieren lassen!

 

S wie Sachkundenachweis:

Für Hunde über 20 kg bzw. über 40 cm Schulterhöhe benötigt ihr in den meisten Bundesländern einen Sachkundenachweis. Dieser Sachkundenachweis beinhaltet 110 Fragen über Hundeerziehung, medizinische Grundlagen und rechtliche Grundlagen. Der Sachkundenachweis kann beim Veterinäramt oder meistens auch beim ortsansässigen Tierarzt gemacht werden. Die Kosten belaufen sich auf ca. 35 Euro.

Hier könnt ihr euch darauf vorbereiten:

http://www.lindlar.de/fileadmin/gemeinde/Formulare/Hundehaltung/Fragenkatalog-Sachkundenachweis-Hunde_Stand_01.11.2015.pdf

Den Sachkundenachweis benötigt ihr, um euren Hund an der Stadt anzumelden. Dazu braucht ihr außerdem einen Haftpflichtversicherungsnachweis (Personenschäden bis 500.000 Euro, sonstige Schäden bis 250.000 Euro) und einen Nachweis über eine Microchipkennzeichnung (diese findet im EU-Tierausweis, den ihr vorlegen könnt).

 

ST wie Stubenreinheit:

Gleich nach dem Aufwachen müssen Welpen in der Regel erst mal pinkeln. Ca. 15 - 60 Minuten nach dem Fressen ist dann i.d.R. ein Häufchen fällig. Anfangs müssen Welpen ca. alle 2-3 Stunden Gassi gehen. Nach 4 – 6 Wochen dann nur noch alle 3-4 Stunden. Ihr müsst also anfangs sehr aufmerksam und flott sein und euren Welpen genügend Gelegenheiten zum Gassi gehen geben. Macht der Welpe an der richtigen Stelle sein Geschäft ist ein dickes Lob fällig. Geht mal was daneben kann man den Welpen nur dann tadeln („Pfui“-sagen), wenn man ihn direkt dabei erwischt. Mit viel Geduld und Aufmerksamkeit bekommt ihr euren Welpen aber sicher stubenrein.

http://www.zooroyal.de/ratgeber/hunde/welpen-stressfrei-zur-stubenreinheit/

 

T wie Tasso:

Ihr konnt, bzw. solltet euren Welpen bei Tasso anmelden. Dort kann man sein Tier registrieren, damit es, falls es mal verloren geht, dem Besitzer zugeordnet werden kann. Die Chipnummer findet ihr im EU-Impfausweis!

Hier kommt ihr direkt zur Registrierung:  http://www.tasso.net/Tierschutz/Registrierung

 

T wie Tage, die ersten...:

In den ersten Tagen solltet ihr mit dem Welpen noch keine größeren Ausflüge machen. Er ist noch damit beschäftigt, euch, euer und nun auch sein Zuhause kennen zu lernen und braucht dafür noch etwas Ruhe. Die ersten Spaziergänge könnt ihr dann nach ein paar Tagen machen. Dabei darf er auch die ersten fremden Hunde und Menschen kennenlernen. Mit dem Besuch einer Welpenschule solltet ihr frühestens 1 Woche nach der Abholung beginnen.

http://www.tierfreund.de/der-einzug-des-welpen/

 

U wie Unterordnung:

Ihr möchtet natürlich auf Dauer einen Hund haben, der sehr gut auf euch hört. Er macht, was ihr ihm sagt und unterlässt alles, was ihr ihm nicht erlaubt. Und dabei ist er auch noch ausgesprochen glücklich. Das geht unserer Meinung nach nur, wenn er sich euch freiwillig unterordnet. Dabei ist es nicht mit dem Einüben von Befehlen getan, sondern viel wichtiger ist die tatsächliche Beziehung, die ihr zu eurem Hund habt. Dabei ist eure innere Haltung und damit auch eure Körpersprache sehr ausschlaggebend. Hier ein paar Hilfreiche Artikel zu diesem Thema:

http://www.miteinanderlernen.de/vom-sinn-und-unsinn-der-unterordnung/

http://dogs-magazin.de/erziehung/ausbilden/schluss-mit-machtspielen-konsequente-hundeerziehung/1/

 

U wie Urlaub:

Wenn der Wunsch nach einem neuen Familienmitglied immer konkreter wird kommt auch oft das Thema Urlaub zur Sprache. Ein Welpe braucht in den ersten Wochen sehr viel Aufmerksamkeit, es ist daher ratsam nicht schon in den ersten 4 Wochen nach der Abholung mit dem Welpen in den Urlaub zu fahren. Gegen einen ruhigen Urlaub zusammen mit dem menschlichen "Rudel" ist ab der 13. Lebenswoche sicher nichts einzuwenden, sofern der Welpe auch im Urlaub nicht mit zu vielen Reizen überfordert wird und ausreichend Zeit hat sich zu erholen. Man sollte allerdings bedenken, dass der Welpe mit 12 Wochen sicher noch nicht zu 100 % stubenrein ist.

Ins EU-Ausland können Welpen frühestens mit 15 Wochen einreisen. Das liegt an der Tollwut-Impfung, die erst mit Vollendung der 12. Woche gemacht werden darf. Erst 21 Tage nach der Tollwut-Schutzimpfung darf der Welpe ins EU-Ausland reisen. Das solltet ihr unbedingt bedenken, wenn ihr mit eurem Welpen in Urlaub fahren möchtet.

 

W wie Welpenschule:

Schaut euch bestenfalls schon vor der Abholung nach einer geeigneten Welpenschule um. Vielleicht könnt ihr euch ja schon mal ohne Hund dort umsehen und bekommt so einen Eindruck von der Schule. Es gibt sehr unterschiedliche Arten von Welpenschulen. Ihr solltet euch auf jeden Fall von Anfang an dort wohlfühlen, im Zweifel schaut euch lieber noch nach einer anderen Schule um. Diese Seite im Internet fanden wir sehr gut:

http://www.welpen.de/service/redaktion/gute-schule-fuer-die-welpen/

 

W wie Wurmkur:

In der Regel ist eine 1/4-jährliche Wurmkur ausreichend. Die beste, aber auch teurere Lösung ist, den Hund regelmäßig auf Wurmbefall untersuchen zu lassen und nur im Bedarfsfall zu entwurmen.

 

 So, das waren erstmal die wichtigsten Themen. Weitere Themengebiete könnten noch folgen... ;)))