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Wir sind von der Vitalität der Hybridhunderassen überzeugt und verfolgen mit unserer kleinen Hobbyzucht das Ziel den idealen Familienhund zu züchten. Mit maximal 2 Würfen pro Jahr möchten wir auch anderen Menschen das Zusammenleben mit einem Doodle ermöglichen. Unsere Hunde sind echte Familienhunde und jeder Wurf wird individuell und sorgfältig von uns geplant.

Wissenswertes Rund um die Zucht von Cockapoos und Doodlen:

 

Zum Thema: Hybridzucht

Bei unseren Welpen handelt es sich um Hybriden (Verpaarung von genetisch möglichst unterschiedlichen reinrassigen Tieren).

Im Vorfeld haben wir sehr viel darüber gelesen, die wichtigsten Informationen möchten wir hier, in möglichst verständlichen Worten zusammenfassen:

Grund für die Züchtung von Cockapoo und Irish Doodle Welpen war, das wir immer häufiger darauf gestoßen sind, das heute leider viele Rassewelpen zunehmend an Erbkrankheiten (z. B. Epilepsie, Taubheit, Augenkrankheiten, Arthrose, Autoimmunschwäche etc.)  leiden. Ein Hauptgrund dafür ist sicherlich auch die übertriebene „Reinheit“ der Rassen, welche zu einer sogenannten Inzuchtdepression (siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Inzuchtdepression) führt. So haben z. B. Tiere, die aus sogenannten „Championzuchten“ stammen bzw. die strickt innerhalb eines Vereines verpaart werden nicht mehr ausreichend genug unterschiedliche Gene. Rassestandards sind klar definiert (Hauptmerkmale liegen leider überwiegend bei der Optik) und Championrüden werden viel zu häufig eingesetzt (50 bis 100 Deckakte pro Jahr sind nicht selten).  Dadurch kommt es zwangsläufig zu einer Reduzierung der Genvielfalt. Die Tiere sind Krankheiten gegenüber empfindlicher und haben eine geringere Fruchtbarkeit.
Nebenbei bemerkt ist natürlich das Geschäft mit den Rassezuchtshows ein Millionengeschäft, auf das keiner verzichten mag. Einkreuzungen von fremden Rassen (Veredelungszucht -> gelegentliche Blutauffrischung bei Erhaltung der Rassemerkmale) würden zwar der Gesundheit der Rassen dienen, aber den Züchtern zwischenzeitlich das Geschäft vermiesen.

Bei einer Hybridzucht ergibt sich hingegen der sogenannte „Heterosiseffekt“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Heterosis-Effekt). Bei Merkmalen wie Fruchtbarkeit, Wachstum und ähnlichem sind die günstigen Allele (Ausprägungen eines Gens) eher dominant. Somit ergeben sich für die Nachkommen zweier reinrassiger Tiere in der Regel mehr günstige Allele als bei den Elterntieren.

Die Nachkommen sind gesünder, frohwüchsiger und fruchtbarer. Man nennt sie die „Filialgeneration1“ oder einfach „F1-Generation“. Diese Mischlinge sind besonders vital und leistungsfähig, sie sind mischerbig und homogen (im Genotyp alle gleich) entsprechend der 1. Mendelschen Regel  (http://de.wikipedia.org/wiki/Mendelsche_Regeln).
In der Nutztierzucht gibt es übrigens schon seit langer Zeit Hybridzuchten, um vitale und leistungsfähigere Tiere zu züchten.
Die Wahrscheinlichkeit bei Hybridzuchten, dass sie rezessive (nicht in erscheinung tretende) Defektgene kombinieren ist wesentlich geringer als bei reinrassigen Zuchten, somit treten Erbkrankheiten viel seltener auf.


Hierzu eine Literaturempfehlung:

 Rassehund wohin? - Hellmuth WachtelRassehund wohin? - Hellmuth WachtelRassehund wohin? Hellmuth Wachtel:

Die heutige Rassehundezucht steckt in einer tiefen Kriese: Die durch das Ausstellungswesen praktizierte jahrzehntelange Selektion auf reine Äußerlichkeiten anstatt auf Gesundheit und Vitalität hat zu katastrophalen Konsequenzen geführt. Manche Rassehunde können kaum noch laufen, atmen oder sich auf natürlichem Wege fortpflanzen. Wie das passieren konnte und welche Wege zur Gesundung beschritten werden könnten, zeigt der anerkannte Kynologe Hellmuth Wachten in diesem Buch. Nach einem kurzen Abriss über Evolution und Domestikation des Hundes unter Einbeziehung der neuesen molekulargenetischen Erkenntnisse geht Wachtel auf die Entstehung der verschiedenen Rassen und schließlich die Schauhundezucht als Erscheinung der Neuzeit ein. Frei von jeder Polemik, aber mit entschiedener Sachlichkeit klärt er über die Ursachen des Niedergangs auf und zeigt machbare Lösungsmöglichkeiten auf.

 -> unsere Cockapoo Welpen haben bisher bestätigt, was für uns bislang nur Theorie war. Sie waren in den ersten 8 - 10 Wochen, die sie bei uns verbracht haben, sehr fröhliche, intelligente, neugierige, super robuste und gesunde Welpen. Sie waren trotz teilweise miesen & kalten Wetters sehr viel draußen, obwohl sie immer freien Zugang zum warmen gemütlichen Welpenhaus hatten.  Alle bisherigen tierärztlichen Untersuchungen vielen  sehr positiv aus (sowohl beim Check-Up vor dem Impfen durch unseren Tierarzt, als auch bei den weiteren Impfungen durch Tierärzte der neuen Besitzer). Auch die Rückmeldungen der Cockapoo-Besitzer sind durchweg positiv. Die Bilder und Erfahrungsberichte haben wir auf dieser Seite gesammelt: Bilder und Erfahrungsberichte Cockapoo.

 

 

Zum Thema: Willkürliche Verpaarungen, Designerdogs:

Wir ahmen nicht eine Mode nach, die gerade irgendwo anders aktuell ist.
Wir finden Cocker Spaniel klasse  und sind sehr von Pudeln angetan. Bezüglich Charakter und Körperbau passen beide Rassen hervorragend zusammen. Fast alle der heutigen Hunderassen sind dadurch entstanden, daß ihre Züchter nach bestimmten Eigenschaften ihre Hunde verpaart haben. Wichtig ist dabei auf charakterliche und gesundheitliche Merkmale zu achten und nur mit gesunden Tieren weiter zu züchten. Leider wurde das nicht bei jeder heute vorzufindenen Rasse eingehalten (Mops, Franz. Bulldogge, Nackthunde...).

Hierzu zwei Links zu WDR-Berichten:

http://www.wdr.de/tv/tieresucheneinzuhause/sendungsbeitraege/2013/0609/00_rassezucht.jsp

http://www.wdr.de/tv/tieresucheneinzuhause/sendungsbeitraege/2013/0825/00_rassehunde_zucht.jsp

 

Und eine Literaturempfehlung:

 Hundezucht 2000 - Hellmuth WachtelHundezucht 2000 - Hellmuth WachtelHundzucht 2000, Hellmuth Wachtel:

Dieses Buch zeigt Ihnen die neuzeitlichen Wege der Populationsgenetik, die längst in Tier- und Pflanzenzucht ihren Einzug genommen hat. Daß das alles gar nicht so schwer zu begreifen ist, werden Sie beim Lesen sogleich merken. Dies Buch wird eine große Diskussion in Gang setzen, weil es Ihre eigenen Überlegungen, die Sie sicher schon lange hatten, bestätigt.

 

Wir achten bei der Auswahl eines Deckrüden darauf, dass dieser gut zu unserer Hündin passt. Gesundheit & Charakter stehen dabei an erster Stelle. Unsere Hündin wird vor einem Wurf noch einmal genauestens tierärztlich untersucht. Unsere Hündinnen haben bislang keine Krankengeschichte und haben bereits einen oder mehrere gesunde Würfe bekommen. Durch regelmäßige Welpentreffen verschaffen wir uns selbst einen Eindruck von unseren ehemaligen Welpen. Mit vielen Besitzern stehen wir auch Jahre später noch in Kontakt (was uns sehr freut, weiter so;;;))).

 

 

Zum Thema: Es gibt schon genug Hunde in den Tierheimen:

Wer uns kennt, weiß, dass wir keine Tiere für’s Tierheim „produzieren“.
Wir suchen für jeden einzelnen Welpen eine passende Familie und kümmern uns auch dann um unsere ehemaligen Welpen, wenn es in der Familie mal nicht so glatt läuft. Das haben wir in der Vergangenheit bereits getan und würden wir auch immer wieder tun. Unsere Welpen liegen uns am Herzen und wir sind immer daran interessiert, dass es ihnen gut geht. Wer bei uns einen Welpen kauft war entweder schon im Tierheim, oder möchte aus persönlichen Gründen (kleine Kinder im Haus, schlechte Erfahrungen mit älteren, vorgeprägten Hunden…) keinen Hund aus dem Tierheim.

Wir möchten jedem Welpenkäufer trotzdem ans Herz legen, erst einmal in einem Tierheim nach dem passenden Weggefährten zu suchen, auch wir haben früher regelmäßig die Tierheime besucht, sind aber dabei nicht fündig geworden.

 

Zum Thema: Überteuerte Designerpreise:

Wir werden keine „Designerpreise“ nehmen, sondern kalkulieren unsere Preise nach Aufwand. Wer ein- bis zweimal im Jahr einen Wurf Welpen hat, wird damit ganz sicher nicht reich. Das ist auch nicht unsere Philosophie. Wir haben bei unseren bisherigen Würfen „Buch“ geführt und kommen dabei auf einen Verdienst von ca. 5-7 Euro pro eingesetzter Stunde. Der Aufwand, einen solchen Wurf vernünftig groß zu ziehen, ist enorm und macht sehr viel Freude. Auch der Umgang mit den Interessenten macht uns sehr viel Spaß.

 

Zum Thema: Haarkleid, Allergien:

Ein Cockapoo oder ein Irish Doodle  ist definitiv nicht für alle Allergiker geeignet. Es gibt unzählige Arten von Allergien. Bei den Hunden sitzen die Allergene hauptsächlich im Speichel und in den Hautschuppen. Daher ist es erst einmal unerheblich, ob das Tier viele, wenige oder gar keine Haare verliert. Es gibt Allergiker, die reagieren auf Hunde mit langem Fell und Unterwolle, andere wiederum nicht.

Pudel haben eine Proteinstruktur, auf die sehr viele Hundeallergiker nicht reagieren. Es gibt viele Pudel- und Pudel-Mischlingsbesitzer, für die diese Hunde die Erfüllung eines lang ersehnten Wunsches sind. Und auch diese Menschen sollten die Möglichkeit haben, selbst zu entscheiden, welche Rasse oder welchen Mischling sie bevorzugen.

 

Zum Thema: HD (Hüftgelenksdysplasie)

Heute geht man davon aus, dass die wichtigste Ursache für HD in den Erbanlagen des Hundes zu finden ist. Dazu gibt es verschiedene Theorien, allerdings wird nur nebenbei erwähnt, dass die Ursachen für HD bis heute noch nicht abschließend geklärt sind.

In der Schweiz wird aufgrund von Untersuchungen vermutet, dass sich die Lockerheit der Hüftgelenke stärker vererbt als der HD-Grad und diese Lockerheit eine wesentliche Rolle bei der Entstehung von HD spielt. Die Schweizer erklären damit, das die  Bekämpfung von HD in den letzten 30 Jahren nicht viel gebracht hat.
Auch der sogenannte „Gelenkspalt“ spielt bei der Entstehung von HD wohl eine größere Rolle, als bisher angenommen. So ergab sich der Verdacht, das ein enger Gelenkspalt mehr Schmerzen verursachen könnte als ein etwas weiterer. Somit ist auch der sogenannte Norberg-Winkel, der einen bestimmten Grad haben soll in die Kritik geraten.

Leider ist diese Gebiet noch nicht wirklich fundiert erforscht, es gab und gibt immer wieder neue „Erkenntnisse", die zu neuen Beurteilungen von HD-Graden führten. Geändert hat das bislang leider nicht sehr viel. Wir sind der Meinung, das HD-freie Eltern alleine nicht genügen, damit ein Welpe später nicht an HD erkrankt.
Vielmehr spielen andere Faktoren eine große Rolle:

Ernährung:
Welpen sollen ein gutes, hochwertiges, nicht allzu kalorienreiches Futter bekommen. Zuviel Energie schadet! Besser „etwas zu wenig“ füttern als „etwas zuviel“  Das Kalzium:Phosphor-Verhältnis sollte mindestens 1,2 : 1 betragen (bis 1,6 : 1). Eine Zufütterung von Kalzium, Phosphor und Vitamin D ist nicht nötig, bzw. sogar schädlich für den Knochenbau. Ein gutes Informationsblatt dazu:
http://www.tierer.uzh.ch/Aktuell/Weniger_ist_mehr.pdf
Besonders bei großen Rassen führt Überernährung zu gesteigertem Wachstum. Dies kann eine Reihe von Skelettdefekten begünstigen, wie z. B. HD, ED sowie Abspaltungen von Knochenteilen im Gelenk.

Aufzucht der Welpen:
Welpen sollten in den ersten 8 – 10 Wochen auf möglichst rutschfesten Böden laufen.  Der Boden sollte nicht hart sein, damit sie ihre Muskulatur einsetzen können. So entsteht  ein genau richtiger Druck auf Knochen und Gelenke, der für eine gute Durchblutung sorgt. Wenn ein Boden zu rutschig ist, besteht die Gefahr, der Verletzung und der Welpe kann sich nicht richtig austoben, der Bewegungsapparat wird dann nicht optimal belastet.

Genetik:

Auch die Genetik spielt sicherlich eine Rolle. Es bleibt zu hoffen, das in diesem Gebiet mehr geforscht wird und es irgendwann einmal zu fundierten (möglicherweise völlig neuen) Erkenntnissen kommt.

 

 

 

Zum Thema: BARF / Fütterung:

 

Wir haben früher alle möglichen Futtersorten ausprobiert und eigentlich nie Probleme damit gehabt. Meistens waren das hochwertige, mittelpreisige Futtersorten wie z.B. MeraDog, BewiDog oder Best Choice. Nur einmal haben wir ein sehr günstiges Futter für unsere Dogge Paula erworben. Schon nach wenigen Tagen hatte unsere Paula Haut- und Fellprobleme... der Rest des Futters landete somit in der Biotonne.

 

Im Laufe der Jahre haben wir uns natürlich immer wieder Gedanken und die bestmögliche Ernährung unserer Hunde gemacht. Da kommt man natürlich an der Ernährung mit frischem Fleisch nicht vorbei. Es ist 100 % natürlich und enthält keine Konservierungsstoffe oder sonstige negative Bestandteile. Da bei einer reinen Fleischfütterung nur ein kleiner Teil der Nährstoffe abgedeckt wird, fehlt es oft an einer bedarfsgerechten Ergänzung mit Mineralstoffen, Vitaminen, Spurenelementen und essentiellen Fettsäuren. Es kann schnell zu Nährstoffüber- oder unterversorgungen kommen.

 

Mix it von BelcandoMix it von BelcandoUnser Futtergroßhändler hat ein Ergänzungsfutter im Sortiment (Mix-It von Belcando), welches genau die dem Fleisch fehlenden Mineralstoffe, Vitamine, Spurenelemente und essentiellen Fettsäuren enthält.

 

http://www.belcando.de/de/mix-it-die-all-one-erg%C3%A4nzung-zur-fleischf%C3%BCtterung

 

Frischfleisch in 500 g Portionen tiefgekühltFrischfleisch in 500 g Portionen tiefgekühltFrischfleisch + Mix it ... gesunde und ausgewogene Ernährung ohne KonservierungsstoffeFrischfleisch + Mix it ... gesunde und ausgewogene Ernährung ohne KonservierungsstoffeWir mischen das frische Fleisch in einem bestimmten Verhältnis mit dem Ergänzungsfutter Mix-It und können so bequem und artgerecht unsere Hunde ernähren. Wenn eine unserer Hündinnen trächtig ist, bekommt sie allein dadurch ausreichend Nährstoffe, dass wir ihre Futtermenge ab der 5. Trächtigkeitswoche nach und nach erhöhen. Zusätzlich bekommt sie ab und an etwas Quark, Ei und Gemüse.

 



 

Ernährung der Welpen:

 

In den ersten drei bis vier Lebenswochen bekommen unsere Welpen ausschließlich Muttermilch. Mit der Muttermilch haben die Welpen alle lebensnotwendigen Nährstoffe erhalten und werden rundum bestens versorgt.

 

Sogar eine erste “Impfung“ wird mit der Muttermilch verabreicht, denn die Schutzstoffe in der Muttermilch stärken das Immunsystem. Nach ca. einem Monat reicht die Muttermilch allein nicht mehr aus, um den Nährstoffbedarf der Welpen zu decken. Insbesondere Energiestoffe und Calcium sind in der Muttermilch nicht mehr ausreichend enthalten.

 

Wir füttern die Welpen dann mit fester Nahrung zu.

 

Die Zusammensetzung dieser festen Nahrung ist besonders wichtig für die Welpen, deren Körperbau noch nicht ausgereift ist. Entscheidend für eine gesunde Wachstumsphase sind nun die Qualität und Zusammensetzung der Proteine, Fette, Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe. Sie sollten möglichst der Beschaffenheit wildlebender Beutetiere nachempfunden sein.

 

Fütterung von reinem Fleisch wäre demzufolge falsch, da pflanzliche Faserstoffe aus den Innereien der Beutetiere auch wichtiger Nahrungsbestandteil sind. Unsere Welpen bekommen zunächst hochwertiges Welpenfutter mit ausgewählten Rohstoffen, leicht verträglich und gut verdaulich. Es ist relativ energiereich und sorgt für ein gesundes Wachstum und enthält wichtige Mineralstoffe zur Knochenbildung. Später bekommen die Welpen zusätzlich zum Welpenfutter auch einen Anteil Fleisch + Mix It. Welpenkäufer werden von uns über die bestehende Ernährung des Welpen informiert und wir beraten sie bei der weiteren Ernährung. Selbstverständlich bekommt jeder Welpe von uns eine Tüte Welpenfutter mit auf die Reise;)

 



 

 

Zum Thema: Wir gehören keinem Zuchtverein an:

besonders zu diesem Thema empfehlen wir den schon oben erwähnten Bericht des WDR:

http://www.wdr.de/tv/tieresucheneinzuhause/sendungsbeitraege/2013/0609/00_rassezucht.jsp

http://www.wdr.de/tv/tieresucheneinzuhause/sendungsbeitraege/2013/0825/00_rassehunde_zucht.jsp

 

Wir haben leider schon viele "unseriöse" Erfahrungen mit Hundezüchtern erlebt. Es gab regelrechte Zuchtstätten mit 4 und weitaus mehr Zuchthündinnen, die unter "Dauerstreß" ihre Welpen großziehen mußten (eine "normale" Rudelhaltung ist unter solchen Bedingungen nicht mehr gegeben). Wir haben Welpen knöcheltief in ihren eigenen Exkrementen stehen sehen und eine entnervte Züchterin die diese einfach nur loswerden wollte. Wir haben mit Deckrüden-Besitzern gesprochen, die Aussagen machten wie z.B.  "für SOWAS geben wir unseren Rüden nicht her" oder "ist mir doch egal wen der deckt, und wenn es eine Ziege ist"... Schon echt krass. Auch unsere bisherigen Interessenten haben uns so einiges von ihren Erfahrungen mit diversen Züchtern erzählt. Da gab es gefälschte Impfausweise, todkranke Welpen, Massenzüchter, Welpen ohne Elterntiere, überteuerte Preise, Zucht mit offensichtlich kranken, aber hochdotierten Tieren... etc. etc. etc...

Natürlich gibt es diese "schwarzen Schafe" leider genauso unter den "Hobbyzüchtern" wie unter den "VDH-Züchtern".

Wir appellieren einfach nur an alle Interessenten, sich beim Züchter genau umzusehen. Man bekommt sehr schnell einen Eindruck, ob man einem Züchter vertrauen kann:

Welchen Eindruck macht die Hündin, welchen die Welpen?
Unter welchen Bedingungen werden die Welpen groß gezogen?
Darf man sich frei bewegen, sich alles ansehen?
Nimmt sich der Züchter genügend Zeit für eine Beratung?
Haben sie genügend Auslauf, soziale Kontakte...?
Werden die Welpen tierärztlich untersucht, entwurmt, geimpft, gechippt?
Dürfen die Welpen vom Interessenten regelmäßig besucht werden?
Werden die Interessenten bei Problemen benachrichtigt / geht der Züchter offen damit um?
etc.
etc.

Es gibt schon einiges, was ein Interessent mit eigenen Augen sehen kann, um sich ein Urteil zu bilden. Nur durch eine absolute Offenheit läßt sich ein Vertrauensverhältnis aufbauen.

Wir hoffen, dass wir dies in der Vergangenheit schon bewiesen haben und auch in der Zukunft so weiter machen können. Zudem sind wir immer bemüht, aus unseren Fehlern zu lernen und uns ständig weiter zu verbessern!